Jesus-Christus-Kirche
Jona-Wal

Liebe Eltern, liebe Leser!

Tag für Tag sind uns 60 Kinder anvertraut. Ihr Vertrauen in uns und in unsere Arbeit ist uns Verpflichtung und Ansporn, den Kindern Wegbegleiter auf ihrem Weg ins Leben zu sein. Wir begleiten ihr Kind auf seinem Weg zu entdecken, dass sein Leben ein Geschenk ist und helfen ihm, die Chance zu sehen, das Beste daraus zu machen. Ihr Kind soll stark werden und erleben: "Ich bin wer! Ich bin etwas ganz Besonderes." Wir wollen Ihr Kind herausfordern, es fördern und fordern. Sie als Eltern sind Bestandteil unserer Arbeit. Ohne eine vertrauensvolle Zusammenarbeit ist eine aktive und erfolgreiche Kindergartenarbeit nicht möglich.

Über uns

Unser Kindergarten besteht seit dem 1. August 1992. Er liegt im Neubaugebiet Kevelaer-Süd und hat zwei Kindergartengruppen mit jeweils 25 Kindern und eine Gruppe mit 10 Kindern von 0 bis 3 Jahren, die im Jahr 2010 eingerichtet wurde. Besonders schön ist unser sehr großes Außengelände, dass wir gerne und oft nutzen. In unserem Kindergarten arbeiten sieben Erzieherinnen, ein(e) Erzieher(in) im Anerkennungsjahr und FOS-Praktikanten. Außerdem helfen uns eine Raumpflegerin und ein Hausmeister.

Träger

Der Träger des Kindergartens ist die Evangelische Kirchengemeinde Kevelaer. Unser Gemeindezentrum mit der Jesus Christus-Kirche befindet sich an der Brunnenstraße. Der Kindergarten ist Teil der Gemeinde und fest mit ihr verbunden. Wir besuchen mit den Kindern die Kirche, feiern Gottesdienste. Die Pfarrer(innen) und das Presbyterium arbeiten eng mit uns zusammen. Die Gemeinde bietet mit diesem Kindergarten den Kindern und ihren Familien einen Lebensraum, in dem es Schritte zur Gerechtigkeit, zum Frieden, zur Bewahrung der Schöpfung und zur Liebe zum Leben machen kann.

Öffnungszeiten

Der Kindergarten ist geöffnet von Montag bis Freitag in der Zeit von 7:15 bis 16:30 Uhr. Für die Kinder, die 45 Stunden bei uns sind, besteht die Möglichkeit, den Kindergarten von 7:15 bis 16:30 Uhr zu besuchen. Alle Kinder, die 35 Stunden bei uns sind, können den Kindergarten von 7:15 bis 12:30 Uhr und von 14:30 bis 16:30 Uhr besuchen. Wer 25 Stunden den Kindergarten besucht, kann von 7:15 bis 12:30 Uhr zu uns kommen.
Der Kindergarten schließt 3 Wochen in den Sommerferien, 1 Woche in den Osterferien und zwischen Weihnachten und Neujahr. Außerdem haben wir 2 Teamtage im Jahr.
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Tagesablauf

Aus pädagogischen Gründen ist der Vormittag im Kindergarten so aufgeteilt, dass An- und Entspannung im Wechsel stehen. Freie und angeleitete Beschäftigungen wechseln sich ab. Das morgendliche Freispiel im Kindergarten bedeutet für Ihr Kind, dass es selber entscheiden kann, mit wem es spielt, was es spielt, wo es spielt und wie lange. Es kann an Angeboten teilnehmen oder sich auch alleine beschäftigen. Das Freispiel ist für das Kind besonders wichtig, um Kontakt zu den anderen Kindern aufnehmen zu können, Erfahrungen mit sich, uns und vor allem mit den anderen Kindern zu machen. Eine größtmögliche Selbstständigkeit und Eigeninitiative zu entwickeln und seine emotionalen Kräfte aufzubauen ist in der Entwicklung der Persönlichkeit eines jeden Kindes von besonderer Bedeutung. Während des Freispiels dürfen auch, je nach Situation, einige Kinder pro Gruppe im Flur; im Turnraum und auf dem Außengelände spielen. Sie können dort abgeschirmt und eigenverantwortlich spielen und auch zu Kindern aus der anderen Gruppe Kontakt knüpfen. Das gemeinsame Freispiel wird, je nach Tagessituation, zu unterschiedlichen Zeiten beendet. Wir wollen, sooft wie möglich, viel Zeit im Freien verbringen. Nach dem Spiel draußen, bieten wir von uns vorbereitete Beschäftigungen für die Kinder an. Das können Märchen, Spiele, Bilderbuchbetrachtungen, Rätselrunden, religiöse oder musikalische Angebote und auch Turnübungen sein. Wir geben den Kindern über den gesamten Tag die Möglichkeit, sich entsprechend ihrer Fähigkeiten auf das gemeinsame Miteinander einzulassen. Die Angebote orientieren sich an einem vorher gewählten Thema, das wir anhand der Gruppensituation und dem jeweiligen Interesse der Kinder ausgewählt haben. Die Eltern können an der Gruppenraumtür auf unserem Wochenrückblick erfahren, was Ihr Kind in der jeweiligen Woche schon erlebt hat. Die Geburtstage der Kinder werden bei uns im Kindergarten gebührend gefeiert. Nach Absprache mit den Kindern, den Eltern und den Erzieherinnen wird dieser besondere Tag im Stuhlkreis mit mitgebrachten Kuchen, Waffeln oder Würstchen etc. gefeiert.
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Frühstück

Während des Freispiels können die Kinder der roten und grünen Gruppe frühstücken. Ein runder Tisch im Gruppenraum bietet einigen Kindern Platz. Die Kinder bestimmen selbst den Zeitpunkt und mit wem sie frühstücken. Wir bieten Milch, Wasser und Saft zum Frühstück an. Die Kinder bringen ein Frühstück von zu Hause mit. Es kann ein Brot, Obst, Joghurt, Müsli oder Gemüse sein. Aus Rücksicht auf die Gesundheit Ihres Kindes und auf die Umwelt verzichten wir auf Süßigkeiten und auf Trinkpäckchen. Einmal in der Woche frühstücken wir gemeinsam, jede Gruppe an einem anderen Tag. Zu diesem gemeinsamen Frühstück bringen die Kinder zusätzlich zu ihrem eigenen Frühstück reihum etwas mit. Oft wird an diesen Tagen von den Kindern etwas besonderes vorbereitet, wie z.B. Obstspieße, Quarkspeisen und Rührei. Das gemeinsame Frühstück ist ein Höhepunkt im Kindergartenalltag. Wir bereiten zusammen das Frühstück vor und lassen uns viel Zeit beim Essen zum Genießen und Schwatzen. In der gelben Gruppe mit den jüngeren Kindern wird täglich gemeinsam gefrühstückt.
Da die Kosten für die Getränke nicht alleine vom Kindergarten getragen werden können, sammeln wir ein Getränkegeld ein.
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Außengelände

Unser Kindergarten hat ein sehr großes Außengelände. Vor einigen Jahren haben wir dieses mit Hilfe von Eltern und Kindern mit Weiden bepflanzt. Tippis zum Verstecken, Weidenschnecken und sogar ein Krokodilversteck sind entstanden. Sie bieten den Kindern Rückzugsmöglichkeiten und natürlichen Schatten. Unser kleines Amphitheater wird bei gutem Wetter für Angebote, wie z.B. Bilderbuchbetrachtungen genutzt.
Es ist uns wichtig, mit allen Altersgruppen die Natur zu entdecken. Die Kinder können das ganze Jahr über Erfahrungen mit und in der Natur machen. Wir sind bei Wind und Wetter draußen und beobachten und erforschen die Pflanzen und die Tiere in unserem Garten. Die Kinder lernen den Lauf der Jahreszeiten kennen. Im Frühling blüht unser Garten auf und im Herbst können die Kinder ihre eigenen Äpfel oder Beeren ernten.
Der Garten lädt aber nicht nur zu Naturerfahrungen ein, sondern bietet auch viel Platz zum Klettern, Springen und Hüpfen. Die Kinder lernen sich und ihren Körper durch viel Raum für Bewegung kennen. Da wir bei jedem Wetter draußen sind, ist wetter- und regenfeste Kleidung für alle Kinder wichtig.
Regelmäßig verlassen wir unseren Kindergarten und verbringen einen Vormittag im Wald. Wir picknicken im Wald, erkunden Kletterbäume, lernen Bäume und Sträucher kennen, finden Würmer und Käfer oder besuchen den Mondritter. Ein Ausflug in den Wald ist für alle immer ein ganz besonderes Erlebnis.
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Beginn und Ende

Der Kindergarten öffnet von Montags bis Freitags um 7:15 Uhr. Wir würden es begrüßen, wenn alle Kinder bis 9:00 Uhr im Kindergarten sind. Den Kindern sollte genügend Zeit bleiben, um sich in der Gruppe einzufinden, in die verschiedene Bereiche zu gehen oder an den Angeboten teilzunehmen. Zwischen 7:15 und 9:00 Uhr sind uns auch die Eltern herzlich willkommen. Nehmen Sie sich ruhig Zeit, wenn Sie Ihr Kind bringen. Gerade in der Anfangszeit kann es für die Kinder sehr wichtig sein, von den Eltern begleitet zu werden und zu erleben, dass auch seine Eltern aktiv am Kindergartenalltag teilnehmen. Es ist wichtig, dass die Kinder regelmäßig den Kindergarten besuchen. Nur durch einen kontinuierlichen Besuch des Kindergartens können die Kinder stabile Beziehungen in der Gruppe aufbauen und sich sicher und aufgehoben fühlen. Der Kindergartenmorgen endet für die meisten Kinder zwischen 12:00 und 12:30 Uhr. Die Kinder werden in der Gruppe abgeholt und bei Bedarf kann mit uns kurz Rücksprache gehalten werden, wie der Tag verlaufen ist.
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Übermittagbetreuung

Für einige Kinder besteht die Möglichkeit, den Kindergarten den ganzen Tag zu besuchen. In der Mittagszeit erhalten diese Kinder eine warme Mahlzeit mit viel Obst und Gemüse als Vor- und Nachspeise. Das Mittagessen wird von immer derselben Mitarbeiterin in gemütlicher Atmosphäre mit den Kindern eingenommen. Diese Mahlzeit soll für unsere Tageskinder ein schöner Teil ihres Kindergartenalltages sein. Nach dem Mittagessen bieten wir den Kindern Entspannungs- und Ruhephasen. Es können Bücher gelesen oder Spiele gemacht werden. Gerade für die Kleineren besteht auch die Möglichkeit eines Mittagsschlafes.
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Nachmittage

Der JONA-Kindergarten ist auch nachmittags von 14:30 bis 16:30 Uhr geöffnet. Am Nachmittag können die Kinder meist in ruhiger Umgebung spielen, Dinge ausprobieren, die sonst von anderen Kindern besetzt sind, sich verabreden und auch mal im anderen Gruppenraum spielen. Ebenso gibt es am Nachmittag spezielle Angebote für die unterschiedlichsten Altersgruppen. Fester Bestandteil sind die wöchentlichen Treffen der Vorschulkinder. Aber es gibt auch einmal wöchentlich ein Treffen für die Kinder, die noch nicht so weit sind. Auch hier findet eine von uns vorbereitete Förderung statt. Ebenfalls am Nachmittag finden Elterngespräche, Hausbesuche und Teamgespräche statt. Auch nutzen die Erzieher die Zeit, um sich auf ihre Arbeit vorzubereiten.
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Wege zum Ziel

Wir „großen" Leute im JONA-Kindergarten sind für kurze Zeit die Wegbegleiter ihrer Kinder. Als aller Erstes wollen wir, dass ihr Kind bei uns erfährt, dass sein Leben ein Geschenk ist. Jedes Kind ist einzigartig und wir nehmen es an mit allem, was es mitbringt. Wir wollen in unserem Kindergarten für die Kinder Plätze schaffen, die ihre Phantasie anregen und ihre Kreativität wecken und fördern. Wir begleiten die Kinder auf dem Weg, sich in einer Gruppe von Kindern zurechtzufinden. Sie lernen, auf andere Menschen zuzugehen, Freundschaften zu schließen, mit Misserfolgen umzugehen. Wir fördern das Selbstbewusstsein und die Persönlichkeit der Kinder, indem wir sie ermutigen, selber für ihre Bedürfnisse und Wünsche einzutreten. Streitigkeiten, Rollenverteilung, Absprache bei Spielen werden weitestgehend von den Kindern selber gelöst. Aber wir geben Ihrem Kind trotzdem das Gefühl, dass immer jemand da ist, der es annimmt mit all seinen Ängsten, Wünschen und Bedürfnissen. Wir fördern und fordern die Kinder. Gemeinsam mit den Kindern gehen wir Schritt für Schritt weiter, um sie stark zu machen für ein Leben nach dem Kindergarten.
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Die Sprache

Ein Schwerpunkt unserer Arbeit mit den Kindern liegt im sprachlichen Bereich. Wir erzählen viele Geschichten, hören Bilderbücher und Märchen. Wir fördern das Bedürfnis der Kinder in Rollen zu schlüpfen und sich mitzuteilen. Wir ermutigen die Kinder vor der Gruppe frei zu sprechen und ihren Wortschatz zu erweitern. Im letzten Kindergartenjahr vor der Einschulung arbeiten wir gemeinsam mit den Kindern zum Würzburger Trainingsprogramm (Hören, lauschen, lernen). Hier vermitteln wir spielerisch die Bedeutung von Reimen, Silben und Buchstaben. Wir schulen das Gehör und legen den Grundstein für das Erlernen des Schreibens und Lesens. Kinder, denen der Erwerb der Sprache schwerer fällt als anderen, bieten wir spielerisch die Möglichkeit sich weiterzuentwickeln und angstfrei zu lernen. Wir Erzieher bilden uns fort, um weiterhin im Bereich Sprache schwerpunktmäßig arbeiten zu können.
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Religiöse Erziehung

Wir begleiten die Kinder auf dem Weg, ihr Leben als Geschenk und ihre Welt als Gottes Schöpfung wahrzunehmen, zu lieben und zu achten. Die Kinder erleben die Natur, um auch die kleinsten Dinge, die Raupe, die Spinne, die Ameise genau zu betrachten und ihre Einzigartigkeit zu verstehen. Zur Bewahrung der Schöpfung gehört für uns auch ein umsichtiger Umgang mit Materialien und die Vermeidung der Verschmutzung unserer Umwelt. Die Kinder erleben ihre Welt, in der sie aufwachsen, und lernen sie zu lieben und zu verstehen. Jedes Kind ist etwas ganz besonderes. Mit seinen Neigungen, seiner Individualität ist es uns wichtig. Wir wünschen uns fröhliche, selbstbewusste Kinder. Die Kinder lernen bei uns andere Menschen mit unterschiedlichem Aussehen, anderer Nationalität, anderer Religion und verschiedenen Fähigkeiten kennen. Wir helfen den Kindern die Menschen in all ihrer Vielfalt zu sehen und zu achten. Biblische Geschichten, regelmäßige Gottesdienste und Besuche unserer Pfarrerin unterstützten die religiöse Erziehung der Kinder, die ansonsten im täglichen Miteinander erlebt wird. Über die Arbeit des Kindergartens hinaus laden wir die Kinder und ihre Familien zum Leben in unserer Kirchengemeinde ein.
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Körperlichkeit

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Kindergartenarbeit ist die Körperwahrnehmung. Wir bieten den Kindern die unterschiedlichsten Möglichkeiten an, ihren Körper und ihre Kräfte zu erproben, zu erfahren und sich weiterzuentwickeln. Hierzu gehört auch das wöchentliche Turnen mit den Kindern. Diese Turnangebote mit oder ohne Gerät werden von den Kindern gerne angenommen und bieten uns als Erzieher immer wieder die Möglichkeit, die Kinder zu beobachten und auf ihre Fortschritte einzugehen. Manchmal kommt es vor, dass uns Kinder auffallen, die sich nicht ihrem Alter entsprechend bewegen. Wir versuchen, so gut es uns möglich ist, Schwächen auszugleichen und führen da, wo es nötig ist, Gespräche mit den Eltern. Die Kinder bringen zum Turnen Hose, T-Shirt und evtl. leichte Turnschläppchen mit. Diese Dinge, mit Namen versehen, verbleiben dann in der Einrichtung. Eine Möglichkeit der Förderung ist die Bewegungsbaustelle, die in der Turnhalle aufgebaut wird. Dort können die Kinder nach Herzenslust bauen, balancieren und klettern. Sie erproben ihre Fähigkeiten und entwickeln sich weiter. Einige Kinder, die zu uns in den JONA-Kindergarten kommen, haben Schwierigkeiten mit ihrem Körper. Immer mehr Probleme im Bereich der Feinmotorik (z.B. Stifthaltung) oder im Bereich der Grobmotorik (z.B. Gleichgewicht) treten auf. Wir als Erzieher haben unsere Kenntnisse und Erfahrungen durch Fortbildungen erweitert und ermöglichen es den Kindern im täglichen Spiel ihre Fähigkeiten zu erproben und zu schulen. Durch Angebote im Bewegungsbereich -unsere Turnhalle ist jeden Tag geöffnet- und im Bereich der Sinneswahrnehmung -Malen mit fast allen Körperteilen- helfen wir den Kindern ihren Körper zu erfahren und sich immer mehr zuzutrauen. Wir arbeiten eng mit der Frühförderstelle in Kevelaer zusammen, die auch einige unserer Kinder betreut. Die Kinder wollen ihre Umwelt mit all ihren Sinnen wahrnehmen. Elemente wie Wasser und Erde wollen erlebt werden mit Haut, Ohren und Nase. Im heutigen Fernseh- und Computerzeitalter werden über die Augen die meisten Reize aufgenommen. Deshalb fördern wir ganz bewusst alle Sinnesorgane. Tasten, riechen, hören, schmecken und sehen gehören zusammen und werden von uns gefördert.
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Elternmitarbeit

Der Kindergarten ist eine familienergänzende Einrichtung und erfordert eine gute Zusammenarbeit zwischen Eltern und Erziehern. Wir wünschen uns eine rege und aktive Elternarbeit. Die Eltern sprechen mit uns, äußern Kritik und Ideen. Sie fragen nach der Entwicklung Ihres Kindes. Gerne sind wir zu Gesprächen bereit, sei es im Kindergarten oder im Elternhaus. Wir führen über die Kinder eine Bildungsdokumentation in Form von Beobachtungsbögen durch. Diese gliedern sich in die Bereiche Sozialverhalten, Selbstständigkeit, Grob- und Feinmotorik, Sprache, Musik, Wahrnehmung und kognitive Reife. Einmal im Jahre führen wir einen Elternsprechtag durch. Hier haben die Eltern die Möglichkeit, die Beobachtungsbögen einzusehen und den genauen Entwicklungsstand Ihres Kindes mit uns zu besprechen.Da sich die Entwicklung der Kinder im Alter von 0-3 Jahren schneller verändert, führen wir in dieser Gruppe vermehrt Entwicklungsgespräche durch. Die Eltern sind herzlich willkommen, wenn sie an einem Kindergartenmorgen bei uns bleiben wollen. Viele Aktionen, die wir planen, z.B. die Fahrt in den Wald, können wir ohne die Hilfe der Eltern gar nicht durchführen. Wir brauchen die tatkräftige Unterstützung aller Eltern!
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Kindergartenrat / Elternrat

Die Eltern aller Kinder, die unsere Einrichtung besuchen, bilden die Elternversammlung. Aus Ihrer Mitte wählen sie zu Beginn eines jeden Kindergartenjahres Elternvertreter und deren Stellvertreter. Die Elternvertreter bilden zusammen mit Vertretern des Kindergartenteams und Vertretern des Trägers den Kindergartenrat. Der Kindergartenrat berät über die Grundsätze der pädagogischen Einrichtung, über Aufnahmekriterien und z.B. auch über die Öffnungszeiten des Kindergartens.
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Elternbeiträge

Die Höhe der Elternbeiträge für den Besuch unseres Kindergartens regelt die Stadt Kevelaer. Der Rat der Stadt beschließt über die Höhe der Beiträge. Die Elternbeiträge sind entsprechend dem Jahreseinkommen der Erziehungsberechtigten gestaffelt. Das Jugendamt der Stadt Kevelaer setzt sich mit den Eltern in Verbindung und errechnet nach dem Einkommen die Höhe des Elternbeitrages. Ebenfalls ausschlaggebend ist es, ob ihr Kind einen Regelplatz oder einen Tagesplatz bei uns hat. Der Träger der Einrichtung übernimmt die Pflicht, dem Jugendamt zu melden, welche Kinder den Kindergarten besuchen und welche Kinder ihn verlassen.
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Kindergartenzeitung

Die Eltern erhalten in regelmäßigen Abständen (meistens monatlich) eine Kindergartenzeitung. Hier finden sie das Thema, dass uns in den nächsten Wochen begleiten wird und die dazu ausgewählten Angebote. Sie finden dort Buchempfehlungen, Geburtstage und vor allem Termine und andere wichtige Informationen. Es ist auch Platz für Elternbriefe und hier kann man nachlesen, warum wir bestimmte Themenbereiche für die Kinder ausgewählt haben.
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Eingewöhnungszeit

Bis Ende Dezember können die Eltern ihre Kinder für das nächste Kindergartenjahr im Jona-Kindergarten anmelden. Anmeldezeiten sind immer Montags bis Freitags nachmittags von 14:30 bis 16:30 Uhr. Eine vorherige telefonische Absprache wäre sinnvoll, damit wir uns Zeit für ein ausführliches Gespräch nehmen können. Wir freuen uns darauf, dann auch ihr Kind kennen zu lernen. Die Vergabe der Plätze erfolgt im Januar gemeinsam mit dem Jugendamt und den anderen Tageseinrichtungen der Stadt Kevelaer nach den vorher festgelegten Richtlinien. Kinder, die schon die gelbe Gruppe (U3-Betreuung) besuchen, bekommen automatisch einen Platz bei uns. Ein Elternabend im Frühjahr soll alle noch anliegenden Fragen klären und einen Einblick in unsere Arbeit bieten. Es ist uns wichtig, schon vor Beginn der Kindergartenzeit möglichst viel von ihrem Kind zu erfahren. Wie war die Schwangerschaft, wie die ersten Lebensjahre. Diese Informationen helfen uns bei der Arbeit mit ihrem Kind und werden selbstverständlich von uns vertraulich behandelt. Das Kindergartenjahr beginnt im August. Vor Ferienbeginn wollen wir den neuen Kindern einen sanften Einstieg ermöglichen. Einige Wochen vor den Sommerferien werden die Kinder an einem Nachmittag in der Woche von 14:30 bis 16:30 Uhr in den Kindergarten eingeladen. Das Kind bestimmt, ob es erst einmal mit den Eltern zusammen im Kindergarten spielt oder ob es schon alleine bleiben kann. Für die Kinder der gelben Gruppe findet eine individuelle Eingewöhnungszeit statt, die ganz auf das Kind abgestimmt ist. Auch in den ersten Wochen nach den Sommerferien sollten sich die Eltern auf einen sanften Einstieg einstellen, der viel Zeit in Anspruch nehmen kann.
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Ärztliche Bescheinigung /Krankheit

Spätestens zu Beginn des Kindergartens im August benötigen die neuen Kindergartenkinder eine ärztliche Bescheinigung, dass keine medizinischen Einwände gegen den Besuch unserer Einrichtung sprechen. Alternativ dazu können Sie uns auch das Untersuchungsheft Ihres Kindes und den Impfpass mitbringen, wir machen dann eine Kopie für unsere Unterlagen. Wenn ihr Kind erkrankt, möchten wir informiert werden. Ansteckende Krankheiten wie Masern, Windpocken, Scharlach etc. verbreiten sich rasch. Kranke Kinder dürfen den Kindergarten nicht besuchen. So erholten sie sich rasch und andere Kinder werden nicht angesteckt. Nach einer ansteckenden Krankheit erbitten wir ein ärztliches Attest, welches belegt, dass Ihr Kind den Kindergarten wieder besuchen kann. Wenn Ihr Kind während des Kindergartenbetriebes erkrankt, rufen wir Sie an.
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Unfallversicherung

Die Kinder sind auf dem Weg zwischen Elternhaus und Kindergarten und im Kindergarten selbst versichert. Das gilt auch für Veranstaltungen des Kindergartens außerhalb des Grundstückes. Bei Veranstaltungen des Kindergartens mit den Eltern tragen diese die Verantwortung für die Kinder mit. Der Weg der Kinder zum Kindergarten und nach Hause liegt uns besonders am Herzen. In der Regel bringen und holen die Eltern ihre Kinder. Falls die Eltern verhindert sind, muss natürlich trotzdem gewährleistet sein, dass ihr Kind sicher nach Hause kommt. Es muss vorher mit uns abgesprochen sein, wer das Kind abholt. Wenn ältere Geschwister mit dieser verantwortlichen Aufgabe betreut werden sollen, setzen wir ein ausreichendes Alter und ein hohes Maß an Verantwortung voraus. Es liegt dann trotzdem in unserem Ermessen, dem zuzustimmen. Sollte ein Kind auf dem Weg nach Hause verunglücken, werden wir zur Verantwortung gezogen. Die Vorschulkinder haben im letzten Kindergartenhalbjahr die Möglichkeit, allein nach Hause zu gehen. Dies gilt allerdings nur, wenn sie direkt im Wohngebiet wohnen. Dazu muss uns eine schriftliche Erklärung der Erziehungsberechtigten vorliegen. Auch in unserem ruhigen Neubaugebiet sind die Kinder gefährdet. Und zu bedenken ist ebenfalls: Wenn die Kinder alleine zum Kindergarten geschickt werden oder allein nach Hause gehen, fallen die wichtigen kurzen Gespräche mit uns weg. "Wie war es heute? Was habt ihr gemacht? Was gibt es Neues?" Und dieser Austausch ist ganz wichtig für unsere Zusammenarbeit mit den Eltern zum Wohle der Kinder.
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Zusammenarbeit mit anderen Institutionen

Der Kindergarten arbeitet mit anderen öffentlichen Institutionen wie z.B. dem Jugendamt, der Grundschule, der Frühförderstelle und dem Gesundheitsamt zusammen. Außerdem ermöglichen wir Schülern von Fachschulen für Sozialpädagogik und anderen Schulen bei uns praktische Erfahrungen zu machen. Der Kindergarten nimmt am Leben der Stadt Kevelaer teil. Auch außerhalb des Lebensraum Kindergarten setzen wir uns in Politik, Medien und Wirtschaft für das Wohl der Kinder und ihrer Familien ein.
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Zu guter Letzt...

Das Team des JONA - Kindergartens freut sich auf die Zusammenarbeit mit den Eltern und vor allem auf das Zusammensein mit den Kindern. Wir wollen Ihr Kind stärken und begleiten, damit es für seine Bedürfnisse eintreten kann, aber auch für die Bedürfnisse anderer. In der Gruppe der Kinder lernt es, Freude zu erfahren und sie auszudrücken. Es erfährt Freundschaft, Hilfe und Geborgenheit. Es kann diese Dinge mitnehmen für ein Leben „danach". Wir wollen die Neugier der Kinder wecken und sie dabei begleiten, fröhliche, eigenständige und selbstbewusste Menschen zu werden, die sich gemeinsam mit Ihnen an eine gute und anregende Kindergartenzeit erinnern. Helfen Sie uns mit Ihren Gesprächen und Ihrem Handeln dabei.

Das JONA - Team

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